Szenen und Darsteller

Die Friedrichstraße, ein Hinterhof, ein Kellerlokal, eine Laube im Grünen, eine Friedhofsdestille und ein Strandbad - das sind die Orte, an denen Zille den kleinen Leuten begegnet, die er mit prägnanten Strichen auf seinen Skizzenblock bannt.

Heidrun Preußer, eine große unter den Berliner Diseusen, hat ihre Liebe zu diesem ganz besonderen Stück bewiesen, indem sie sich in fast allen Vorstellungen, die es bisher gab, singend in unzählige Figuren verwandelte, die weinen und lachen lassen.
Sie wird auch den kommenden Aufführungen ihr Gepräge geben.

Andreas Goebel oder Jörg Peter Malke (im Theater des Westens/ spielte 2000/2001 Stephan Schill ) als "Orje", der Gassenjunge mit der großen Klappe, der Zille'n immer über die Schulter kiekt. Mit ihm lernen wir Berlin und seine „Eingeborenen“ kennen.

Christine Reumschüssel als singende und mimende Pianistin.

Vier Hörproben bitte hier über Werkliste anklicken:

www.klaus-wuesthoff.de, dann "Bühnenwerke", dann "Zille sein Milljöh"

"In Rixdorf spielt die Blasmusik so unbeschreiblich schöön..."
Orje und Titten-Elly
im Bullion-Keller
Berliner Weiße

Ick bin die Kühle Blonde,
von Männern heißersehnt.
Ick bin uff tout le monde
der Biere allerscheent

Ick laß mir jerne schlürfen,
det prickelt allemal.
Ick muß ooch schäumen dürfen,
wenn nich, werd’ ick jleich schal.

Nur der is een Berlina, ejal, wat er sonst sauft! -,
der mitten uff’n Alex mit ‘ne Weiße is jetauft!

Die Laubenpieper

"Janz Berlin is eene Laube..."

Eunuchen-Ballade

Eine schröckliche Moritat nach einem wahren Vorfall im Scheunenviertel

Theater im Nikolaiviertel

v.r.: Andreas Goebel als "Orje", Heidrun Preußer als "Berliner Weiße", Susanne Mannheim am Klavier

Programm