Die Uraufführung der Berliner Liederrevue „Zille sein Milljöh“ erfolgte 1999 in den Räumen der Historischen Gesellschaft Berlin, zunächst als reine Liederrevue - zeitgleich mit der Gründung der Heinrich-Zille Gesell-schaft. Unter der Intendanz von Annette Ahme lief das Stück ein Jahr lang immer sonnabends.

In szenisch veränderter Form , als ‚musikalisch-szenischer Spaziergang durch Zilles Berlin’, wurde dann in der Spielzeit 2000/2001 "Zille sein Milljöh" auf der Unterbühne des Theater des Westens mit zweimaliger Verlängerung über 100mal gespielt.

Die Rolle der Diseuse hat von Anfang an Heidrun Preußer übernommen. Im Theater im Nikolaiviertel ist sie seit Jahresbeginn 2005 auch Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der kleinen Revue.

Hier, im Nikolaiviertel, dem ältesten Stadtteil Berlins, hat „Zille sein Milljöh“ seinen idealen Spielort gefunden: in der Nähe des Heinrich-Zille-Museums und der Zille-Stuben, direkt an der Nikolaikirche, Nikolaikirchplatz 5-7. Die Revue ist zu Gast in der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, wo in ernster Form an die jüngste Vergangenheit erinnert wird.

Im Theater im Nikolaiviertel erlebt man heiter - mit den Augen des unsterblichen „Pinselheinrich“ gesehen - die fernere Vergangenheit um die vorige Jahrhundert-wende, das Hinterhof-Leben der Kaiserzeit - buchstäblich hautnah.

„Orje“ kiekt Meister Zille über die Schulter, und in Spielszenen mit Gassenhauern, Liedern zum Mitsingen und ernsten Chansons ersteht „det richtije Berlin - Jefühl“, zur Freude der Berliner und Berlin - Besucher!

Das Theater hat 60 nummerierte Plätze. Aufgrund der großen Nachfrage wird rechtzeitige Kartenbuchung empfohlen. „Zille sein Milljöh“ wird das ganze Jahr über gespielt!